Niklas NIENASS in the EP in Strasbourg

Kultur und Bildung im Titel

Der Symbolik müssen nun Taten folgen

Anlässlich der heute durch das Europäische Parlament gewählten neuen EU-Kommission äußert sich Niklas Nienaß, Mitglied des Kultur- und Bildungsausschusses im Europäischen Parlament, zum Portfolio der neuen Kultur- und Bildungskommissarin Mariya Gabriel, deren Titel seit ihrer Vorstellung im September zunächst auf „Innovation und Jugend“ beschränkt gewesen war:

„Kultur und Bildung sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Offenbar hat auch Ursula von der Leyen das nun endlich erkannt. Ich freue mich, dass sie heute den offiziellen Jobtitel von Kommissarin Mariya Gabriel um die Begriffe Kultur und Bildung sowie Forschung erweitert hat. Das lässt hoffen, dass diese Politikfelder wohl doch einen höheren Stellenwert in der neuen EU-Kommission einnehmen werden als zunächst befürchtet. Zunächst ist dies jedoch reine Symbolik. Die Kommission von der Leyen wird an ihren Taten gemessen werden. EU-Programme wie ERASMUS+, Creative Europe oder das European Solidarity Corps sind Aushängeschilder europäischer Kultur- und Bildungspolitik. Diese gilt es weiter auszubauen und mit deutlich größeren Budgets auszustatten. Europa spart zu sehr an Kultur und Bildung.“

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